Das Verhalten und die Behandlung von Krebs können zwischen Tumortypen, zwischen Tumorstadien und zwischen Patienten mit demselben Tumortyp und -stadium variieren. Um einen Tumor richtig behandeln zu können, sind spezifische Informationen notwendig. Je mehr über den Tumor bekannt ist, desto besser kann er behandelt werden.
Ein Knochentumor bei Ihrem Hund kann beispielsweise von Knochen (Osteosarkom) oder Knorpel (Chondrosarkom) abstammen oder sogar eine Metastase eines anderen Tumors (z.B. von einem Prostatakarzinom) sein.
Das Verhalten eines Osteosarkoms ist weit aggressiver als das eines Chondrosarkoms und erfordert eine andere Herangehensweise. Aus diesem Grund ist es wichtig, den Unterschied zu erkennen. Tumoren können durch die Untersuchung ihres Gewebes (Histopathologie) unterschieden werden. Dazu werden mit einer Nadel Zellen für die Zytologie oder operativ eine Biopsie für die Histologie entnommen. Die Proben werden dann unter einem Mikroskop untersucht.
Mittels medizinischer Bildgebung (Röntgen, CT/MRT, Ultraschall, Endoskopie etc.) können Informationen über die genaue Lage und Ausdehnung des Tumors gewonnen werden. Dies erleichtert die Behandlungsplanung für Operationen und/oder andere Behandlungen, wodurch das Risiko eines Rückfalls verringert wird.