Verhalten
Histiozytäre Zellen sind Zellen des Immunsystems, die normalerweise die Aufgabe haben, die Überreste abgestorbener Zellen zu beseitigen. Wenn diese Zellen degenerieren, vermehren sie sich unkontrolliert und bilden einen Tumor. Entweder tritt ein histiozytäres Sarkom in einem einzelnen Organ auf, oder die Tumorzellen breiten sich über mehrere Organe aus. Dieser Tumortyp ist lokal invasiv und eine lokale Ausbreitung in die ableitenden Lymphknoten ist möglich. Sowohl die lokale als auch die disseminierte Form haben das Potenzial, sich sehr aggressiv zu verhalten.
Häufigkeit
Histiozytäre Sarkome treten normalerweise bei Hunden mittleren oder höheren Alters auf, können aber auch im Alter von 3 Jahren auftreten.
Rassenprädisposition
Dieser Tumortyp tritt häufiger bei Berner Sennenhund, Flat-Coated Retriever, Golden Retriever, Labrador Retriever und Rottweiler auf, als bei anderen Rassen. Die periartikuläre (gelenksnahe) Form wird am häufigsten bei Rottweilern und Flat-Coated Retrievern beobachtet.
Symptome
Je nachdem, wo sich der Tumor befindet, kann er unterschiedliche Symptome verursachen. Zum Beispiel kann ein Tumor in der Maulhöhle einen verminderten Appetit oder Blutungen,und ein Tumor im Darm Durchfall verursachen. Im Allgemeinen sind unspezifische Symptome vorhanden: Lethargie, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust.
Zubildungen, Lahmheit, Husten, Erbrechen oder geschwollene Lymphknoten können ebenfalls auftreten.